Lexikon der Filmbegriffe

Ausspiegelung

auch: Videoausspiegelung

Einrichtung an Filmkameras (meist ein Prisma), durch die das optische Bild zwischen dem Sucher und einer kleinen eingebauten Videokamera geteilt wird. Damit ist es möglich, das oft sehr kleine Sucherbild auf einem Monitor wiederzugeben. Gleichzeitig wird es möglich, anderen Beteiligten (wie dem Regisseur, den Tonleuten, den Kameraassistenten etc.) den gerade eingestellten Bildausschnitt zu zeigen und abschätzen zu lassen. Der Nachteil ist allerdings, dass die Ausspiegelung viel Licht vom Sucher abnimmt (bei Farbvideoausspiegelungen im Verhältnis 50:50 [Sucher:Videokamera] bis 70:30, bei SW-Ausspiegelung genügt 80:20), so dass der Kameramann gerade bei Dunkelaufnahmen manchmal kaum noch etwas erkennen kann. 


Artikel zuletzt geändert am 15.07.2011


Verfasser: JH


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