Lexikon der Filmbegriffe

Kontaktkopie

engl.: contact printing

(1) Kopien, die in einer Kopiermaschine in unmittelbarem Kontakt von belichtetem und unbelichtetem Material hergestellt werden. Im Idealfall entstehen Kopien, die kaum hinter dem Original an Schärfe oder Auflösung zurückbleiben. Die Maschinen, die dazu verwendet werden, nennen sich Contact Printer (im Deutschen selten: Kontaktkopiermaschine). Sie führen das Doppel von belichtetem und unbelichtetem Film in konstanter Geschwindigkeit an einer Lichtquelle vorbei. Kontaktkopien können aber nur hergestellt werden, wenn das Originalmaterial nicht geschrumpft ist, was bei älteren Filmen häufig der Fall ist. Bei Schrumpfung muss das Original optisch umkopiert werden, d.h. Licht wird durch das Original und ein Objektiv auf den Rohfilm projiziert.
(2) Kontaktkopien nennt man die Abzüge, die von Negativen auf Fotopapier gemacht werden, indem man die Negative unmittelbar auf das Papier legt und mit einer Glasplatte plan andrückt. Die Belichtung erfolgt durch die Negative hindurch. Es entstehen dabei Positive in Größe der Negative. 
 

Referenzen:

optisches Kopieren


Artikel zuletzt geändert am 31.07.2011


Verfasser: JCH JH


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