Lexikon der Filmbegriffe

Imagorrhöe

engl.: imagorrhea; Kunstwort aus griech. imago = Bild, rhein = fließen

Im Kontext der Medienkritik, die die Menge der Bilder, mit denen Zuschauer in verschiedenen Medien konfrontiert werden, zur „Bilderflut“ synthetisieren und behaupten, dass die Menge der verfügbaren Bilder kognitiv nicht mehr zu bewältigen sei, ist das allerdings nur gelegentlich gebrauchte Kunstwort Imagorrhöe (in Anlehnung an Gonorrhöe) gebildet worden. Damit soll ein „Durchfließen“ des Zuschauers von einer Unzahl von Bildern dargestellt sein.


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH


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