Lexikon der Filmbegriffe

Associated Actors and Artists of America (AAAA)

auch: 4-A‘s

Die AAAA ist die Dachorganisation für zunächst neun, dann mehr Gewerkschaften, die Schauspieler und andere Unterhaltungskünstler in den USA vertreten. Zu ihnen zählen die Screen Actors Guild (SAG), die Screen Extras Guild (SEG), die American Federation of Television and Radio Artists (AFTRA) und die Actors' Equity Association. Die AAAA wurde 1919 in New York nach einem Streit zwischen White Rats Actors Union of America – einem 1909 gegründeten Verband der Variété-Künstler – und der 1913 ins Leben gerufenen Actors' Equity Association of America gegründet. 4-A‘s hatte von Beginn an die Interessen der Künstler in den Bereichen Bühne, Film und Funk öffentlich zu repräsentieren, sie vor allem juristisch zu vertreten. Noch zu Beginn durch die als unzuverlässig geltenden Variété-Gewerkschaften dominiert, gründete 4-A‘s schon 1938 eine Television Commission, und tatsächlich bildeten der Niedergang des Variétés und der rasend schnelle Aufbau des Fernsehens die Hauptthemen, um die der Dachverband sich von den 1930er bis zu den 1970er Jahren kümmerte.
 

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