Lexikon der Filmbegriffe

Feston

frz. = Gehänge, Girlande

An beiden Enden befestigte, horizontal verlaufende und bogenförmig nach unten hängende Ziergebinde aus Blüten und Blättern oder Früchten werden „Festons“ genannt. Sie werden in der Architektur in Stein, Stuck oder Holz ausgeführt, finden sich gemalt oder als Treibarbeit bei Silberwaren. In Italien werden sie bei religiösen Festtagen zur Außendekoration der Kirchengebäude benutzt. Im Film versteht man darunter natürliche oder künstliche Behänge aus Blumen, Früchten, Girlanden usw. zur Verzierung von Gebäuden. Festons werden als Requisit für Bühnendekorationen oft gebraucht und sind in dieser Verwendung schon seit dem Altertum bekannt. 


Artikel zuletzt geändert am 01.08.2011


Verfasser: JH


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