Lexikon der Filmbegriffe

8mm-Formate

Kodak stellte das 8mm-Format erstmals 1932 vor. Dabei wurde die Anzahl der Perforationslöcher von 16mm-Material verdoppelt. Sodann wurde die erste Hälfte des Films belichtet, die Kassette umgedreht und die zweite Hälfte konnte durch die Kamera laufen. Nach der Entwicklung wurde der 16mm-Streifen mittig geteilt. In diesem Verfahren war die Bildgröße gegenüber 16mm-Film gevierteilt (auf 3,28x4,37mm). Schon bald kam 8mm-Rohfilm auf den Markt, der z.T. auf Rollen (wie von Bell & Howell), z.T. in Kassetten (wie von Agfa) ausgeliefert wurde. 1965/66 entstand Super-8 – es konnte die Bildgröße um die Hälfte vergrößert werden (auf 4,01x5,36mm), indem man die Perforationslöcher schmaler machte. Seit 1973 gab es außerdem Material im Handel, das einen Magnetstreifen für O-Ton-Aufnahmen hatte. Bei der Super-8-Kassette (lizensiert von Kodak) sind die Vorrats- und Aufwickelspule nebeneinander, bei der (von Fuji entwickelten) Single-8-Kassette übereinander. Trotz der Bezeichnung enthalten Single-8-Kassetten Super-8-Film. Außerdem gab es für semiprofessionelle Zwecke Doppel-Super-8-Rollen (30m/100 Fuß), bei dem der Film am Bildfenster der Kamera anlag und nicht an dem der Kassette. So konnte eine genauere Fixierung des Bildes relativ zur Optik erreicht werden.

Referenzen:

Doppelacht


Artikel zuletzt geändert am 10.12.2011


Verfasser: JH


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