Lexikon der Filmbegriffe

Codec

auch: Movie Codec

Codec ist eine verkürzende Amalgamierung von „coder/decoder“ und bezeichnet ein Programm, das die Umsetzung von Bildern in Datensätze und umgekehrt ermöglicht. Codecs werden vor allem dazu benötigt, Daten für die Signalübertragung und Speicherung aufzubereiten, Datenmengen zu reduzieren oder Datensätze zu verschlüsseln (und, komplementär zu diesen Aufgaben, die verschlüsselten Daten wieder zugänglich zu machen). Insbesondere die Übertragung und Speicherung digitalen Fernsehens ist auf Codecs angewiesen. In der Regel werden Dateien, die mittels Codecs bearbeitet sind, durch die Extension (*.ogg, *.mpg, *.avi, *.mov usw.) kenntlich gemacht. Zu den heute (Stand: 2004) bekanntesten Programmen zählen:

– AVS
– Theora
– Tarkin
– H.261
– H.263
– H.263v2
– H.264
– MPEG-1 Video
– MPEG-2 Video
– MPEG-4 Video
– Sorenson codec
– Cinepak
– Indeo 3/4/5
– MJPEG
– DivX 1-5.1
– Windows Media Video 9 Series. 
 

Referenzen:

MPEG

OMF


Artikel zuletzt geändert am 18.01.2012


Verfasser: JH


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