Lexikon der Filmbegriffe

Variofilm

auch: varioskopische Formate, Varioskop, VarioScope

Schon in der Stummfilmzeit (Intolerance, 1916; Bronenosec Potemkin, 1924) wurde mit variablen Bildkaschierungen gearbeitet (mittels Maskierungen). Eine eigene Gattung wurden Variofilme in den 1960er Jahren, als nicht durch Maskierungen, sondern auch durch variabel einstellbare Anamorphoten während einer Vorführung verschiedene Bildgrößen und Bildseitenverhältnisse projiziert werden konnten. An einzelnen Verfahren wurden bekannt:


– variabel einstellbare Bildgröße: MagnaScope, Perirama;
– variabel einstellbares Seitenverhältnis: Vario-35A;
– Bildmasken in der Kopie: Dynamic Frame Process; Vario-35, Vario-70. 
 

Referenzen:

Dynamic Frame System

Vario-35 / Vario-35A

Vario-70

Varioskop


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH


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