Lexikon der Filmbegriffe

Animatronik

engl.: animatronics; ursprünglich: audio-animatronics; Kofferwort aus animation und electronic

Die Bezeichnung audio-animatronics wurde 1963 von Disney-Ingenieuren erfunden, um die Funktionsweise ihrer Roboter im Tiki Room in Disneyland zu bezeichnen. Der Begriff wurde schnell verallgemeinert und bezeichnet heute einerseits alle mechanischen, elektrischen und akustischen Techniken, die zur Nachahmung der Bewegungen von der Realität nachgeahmten oder erfundenen Lebewesen angewendet werden, andererseits die Roboter selbst. Heute sind Rückkoppelungen vorgesehen, so dass der Roboter auf Umweltbedingungen (v.a. im Orientierungsverhalten) zu reagieren scheint. Derartige Steuerungen kommen nicht nur im Puppentheater, sondern auch bei der Animation von Puppen vor. Ein neues Beispiel ist die Alien-Mutter in Alien vs. Predator (2004), deren Glieder mit feinhydraulischer Mechanik betrieben werden konnte, die Bewegungsüberwachung hatte ein externer Computer. 
 

Referenzen:

telemetry device


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH


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