Lexikon der Filmbegriffe

Österreichisches Filminstitut (ÖFI)

Das Österreichische Filminstitut ist die zentrale Einrichtung zur Förderung und Finanzierung der österreichischen Filmproduktion – die Filmförderung des Bundes wird über das seit 1981 bestehende Filminstitut abgewickelt. In diesem Jahr trat das nach jahrelanger Diskussion beschlossene Filmförderungsgesetz in Kraft. Der Filmförderungsfond, wie das ÖFI zu der Zeit hieß, wurde gegründet. Das ÖFI fördert die österreichische Filmproduktion in allen Produktionsphasen von der Drehbuchförderung bis zur Vertriebsförderung. Das ÖFI erhält jährlich Bundesmittel, kann aber auch mit anderen Geldgebern Verträge abschließen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das ebenfalls 1981 abgeschlossene Film-Fernsehabkommen mit dem österreichischen Rundfunk (ORF).
1989 wurde das Filmförderungsgesetz novelliert, seit damals gibt es – über das ÖFI - auch eine Referenzmittelförderung für Filme mit großen kommerziellen und/oder künstlerischen Erfolg. 1993 erfolgte die Umbenennung in Österreichisches Filminstitut, das ÖFI zog in das Filmhaus am Spittelberg im siebten Wiener Gemeindebezirk ein.

Langjähriger Geschäftsführer des ÖFI bzw. des FFF war Gerhard Schedl, dessen Agenden 2003 von Roland Teichmann übernommen wurden.

Weitere Informationen: www.filminstitut.at.


Artikel zuletzt geändert am 30.01.2012


Verfasser: CT


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