Lexikon der Filmbegriffe

Projektor: Projektorarten

von lat. proicere = vorwärtswerfen, hinwerfen

Alle optischen Geräte, die ein vergrößertes Bild eines Gegenstandes auf einer Projektionsfläche erzeugen, werden Projektoren genannt. Sie dienen allgemein dem Zweck, kleinformatige visuelle Inhalte so zu vergrößern, dass sie für ein größeres anwesendes Publikum gleichzeitig sichtbar werden (Visualisierung von Daten in Präsentationen, Demonstration von Computerprogrammen, Filmvorführung). Es gibt drei verschiedene Projektorarten: (1) Durchleuchtungsprojektoren (z.B. Diaprojektoren, Overhead- oder Tageslichtprojektoren) durchstrahlen ein Medium, z.B. ein Diapositiv oder eine Schreibfolie; Filmprojektoren oder Lesegeräte zum Lesen von Mikrofilmen haben dieselbe Funktionsweise. (2) Beleuchtungsprojektoren (Episkope) basieren auf einem Medium (wie z.B. einem Buch), das beleuchtet und mittels Spiegel an die Wand projiziert wird; (3) Videoprojektoren projizieren die Bildschirmausgabe eines Computers oder eines anderen elektronischen Datenspeichers auf die Projektionsfläche; nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch digitale Filmprojektoren. Jede der Projektorarten enthält als wesentliche optische Elemente ein sehr helles Leuchtmittel und Linsen, mit deren Hilfe auf einer in geeigneter Entfernung stehenden Projektionswand ein vergrößertes Abbild des Mediums erzeugt wird.

Referenzen:

Epidiaskop

Episkop


Artikel zuletzt geändert am 10.02.2012


Verfasser: JH


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