Lexikon der Filmbegriffe

Tonfilm

Beim Tonfilm werden kinematographische und akustische Informationen synchron reproduziert. In den 1920er Jahren wurde gleichzeitig am Nadeltonfilm (etwa durch die französische Firma Gaumont), bei dem der Ton durch eine mechanisch-elektromagnetische Schallplattenabtastung erzeugt wird, und am Lichttonfilm (etwa durch die deutsche Erfindergruppe „Triergon“) gearbeitet. Beim Lichtton wird die Toninformation in eine optische „Sprossen- oder Zackenschrift“ umgewandelt und auf dem Filmstreifen selbst aufgezeichnet. Sie wird bei der Projektion von einer lichtempfindlichen Zelle abgetastet und kann als akustisches Signal dann wieder reproduziert werden. Die Tonfilm-Ära beginnt 1927, als Warner Bros. The Jazz Singer in die Kinos brachten. Der unerwartete Erfolg des Films führte dazu, dass die weltweit die Kinos in den nächsten Jahren auf Tonfilm-Apparate umgebaut wurden.

Referenzen:

all-talkie

goat gland film

Mehrsprachenfilm

Movietone

part-talkie

Phonofilm

später Stummfilm

Sprechfilm

Stereo-Ton / Stereophonie

Surround-Ton / Surround-Tonsysteme

talkie

Tonbilder

Tonformate / Tonsysteme

Triergon-Verfahren


Artikel zuletzt geändert am 19.10.2012


Verfasser: HJW


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