Lexikon der Filmbegriffe

Label

von engl.: label = Etikett

In der Musikindustrie und neuerdings ähnlich in der DVD-Vermarktung ist ein Label (auch: Plattenlabel) eine Unterabteilung einer Plattenfirma, die eine eigene Programmatik und eigene Qualitätsansprüche verfolgt. Unter Umständen kann der Firmenname selbst für Qualität stehen (unter den DVD-Anbietern bildet sich seit Jahren Criterion als Label heraus). Insofern ist ein Label mit einem Markennamen vergleichbar. In ähnlicher Art und Weise findet sich der Ausdruck Label auch in der Fernsehprogrammierung, in der Programmreihen ähnlichen Formats eine Art von „Format- und Qualitätsmarkierung“ leisten sollen und unter eigenem Label kursieren (wie z.B. „Filmfilm“).
Daneben finden sich eine ganze Reihe andere Verwendungen des Begriffs – bis hin zu jeder Etikettierung eines Produkts. Firmen-Label (Namen, graphische und emblematische Zeichen) sind seit Jahren als Mittel des Marken-Branding verwendet, so dass sie auch zu einem Bestandteil korporativen Designs werden können. Als „Site Label“ finden sich Labels schließlich im Web-Design: Es handelt sich dort um Orientierungselemente, die dem Benutzer die Zugehörigkeit von Webseiten zu einer Website signalisieren.

Referenzen:

branding

Image

Marke als Vorstellungsbild

Markenimage


Artikel zuletzt geändert am 24.01.2012


Verfasser: HHM


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