Lexikon der Filmbegriffe

CGI Blockbuster

Während man bei Spielfilmen aufgrund ihres überwältigenden Erfolgs an der Kinokasse seit etwa 1975 von „Blockbustern“ spricht, meint der Ausdruck CGI Blockbuster wirtschaftlich überaus erfolgreiche Filme, die seit Beginn der 1990er Jahre zunächst CGI-Bilder (computer generated imagery / imaging) in Hintergründe einbauen. Später lassen sich auch Bewegungen und ganze Bewegungsabläufe computertechnisch mit optisch zufriedenstellenden Anmutungsqualitäten herstellen und die nunmehr fotorealistischen Ergebnisse in Spielfilmhandlungen einbinden. Mit der rasanten Fortentwicklung der computertechnischen Möglichkeiten können heute einzelne Handlungen, größere Filmsequenzen und letztlich ganze Spielfilme mittels computeranimierter Akteure hergestellt werden.
Längst nicht alle CGI-unterstützten Filme erreichen trotz aller technischen Finesse und dramaturgischen Geschicklichkeit den (ständig höhere und vor allem schnellere Einspielergebnisse, nunmehr jenseits von 200 Mio. US- $ fordernden) Status von Blockbustern. Einige, die als solche gelten, sind: Terminator 2: Judgement Day (1991), Jurassic Park (1993), Independence Day (1996), Titanic (1997), The Matrix (1999), die späteren Produkte des Star Wars-Zyklus, Shrek (2001), die Trilogie The Lord of the Rings (2001-2003). 
 

Referenzen:

Blockbuster

CGI (=Computer Generated Imagery)

CG actor

CG character


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: LK


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