Lexikon der Filmbegriffe

Vitarama

Panoramisches Projektionsverfahren, bei dem man 11 zusammenhängende Filme auf einen halbkreisförmigen Bogen projizierte, der von einer muschelförmigen, offenen Kuppel abgeschlossen wurde. Das Verfahren erlebte nur eine einzige Aufführung auf der Weltausstellung 1939 in New York. Initiiert hatte es von Fred Waller. Das Verfahren geriet schnell in Vergessenheit, wurde im Krieg aber als „Schießkino“ zur Simulation von Flugzeugangriffen genutzt. Weiterentwickelt als Cinerama-Verfahren.
 

Referenzen:

Perisphere


Artikel zuletzt geändert am 16.07.2011


Verfasser: HJW


Zurück