Lexikon der Filmbegriffe

Mehrkamera-Effekte

Immer dann, wenn die Folge einzelner Aufnahmen auf dem Filmstreifen, die in der Projektion einen zusammenhängenden visuellen Eindruck hervorrufen, nicht aus den Aufnahmen einer einzelnen Kamera bestehen, sondern aus Aufnahmen verschiedener Kameras synthetisiert wurde, spricht man von „Mehrkameraeffekten“. Zu nennen ist insbesondere das Flow-Motion-Verfahren, bei dem Einzelaufnahmen aus Photo-Apparaten, die im Kreis oder einer anderen graphischen Figur um ein Objekt herum aufgebaut waren und deren einzelne Aufnahmen zu einer scheinbaren Bewegung um das Objekt herum verschmolzen werden.

Referenzen:

Flow-Motion

Mehr-Kamera-Verfahren


Artikel zuletzt geändert am 08.02.2012


Verfasser: HHM


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