Lexikon der Filmbegriffe

Wissenschaftsfilm

Unter Wissenschaftsfilm versteht man Filme, die im Dienst der Wissenschaft und Forschung stehen. Schon die Reihenfotografie (Marey, Muybridge) diente der Aufzeichnung normalerweise unsichtbarer Bewegungsphasen – ein Interesse, das auch die Arbeiten des französischen Pathologen und Physiologen Regnault dominierte, der zwischen 1895 und 1900 erste Wissenschaftsfilme gedreht hat. Daneben finden sich schon früh Aufzeichnungen der Arbeit berühmter Wissenschaftler (wie Sauerbruchs) oder Instruktionsfilme, die in Vorlesungen eingesetzt wurden. Forschung, Dokumentation, Unterstützung der Lehre und Popularisierung des Wissens sind die wichtigsten Funktionen des Wissenschaftsfilms. Heute werden Wissenschaftsfilme meist auf Video produziert.
 

Referenzen:

Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF)


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: HJW


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