Lexikon der Filmbegriffe

Prix Ars Electronica

Der Prix Ars Electronica ist der höchstdotierte Preis für Computerkunst weltweit und wird einmal jährlich im September beim Festival Ars Electronica in Linz/Österreich verliehen. Gemeinsame Veranstalter sind das Ars Electronica Center und der ORF Oberösterreich. Seit der ersten Verleihung 1987 gilt der Prix Ars Electronica als eine interdisziplinäre Plattform für alle, die sich kreativ mit dem digitalen Medienbereich auseinandersetzen. Insgesamt werden sechs Hauptpreise, die sogenannten Goldenen Nicas, 12 Auszeichnungen und etwa 70 Anerkennungen sowie ein Nachwuchs-Stipendium ([the next idea]) vergeben. Folgende sechs Kategorien werden jeden Januar ausgeschrieben: Computeranimation/Visual Effects, Digital Musics, Interaktive Kunst, Net Vision, Digital Communities und u19 – Freestyle Computing (Nachwuchs-Wettbewerb). Eine international besetzte Jury bestimmt, wer die mit insgesamt 117.500 Euro dotierten Trophäen erhält. Die Preisträger präsentieren ihre Projekte innerhalb der Prix Ars Electronica Foren. Als eigene Festival-Formate werden die prämierten Arbeiten aus der Kategorie Computeranimation / Visual Effects integriert, die Gewinner der Nica im Bereich Digital Music sind mit eigens dafür entwickelten Konzerten Teil der Festival Ars Electronica Nightlines. Alle Informationen zu den Preisträgern sowie ihren Projekten werden im Cyber-Arts-Katalog inklusive DVD und CD publiziert und im Verlag Hatje/Cantz weltweit vertrieben. Zudem finden sich auf einer frei zugänglichen Online-Datenbank Dokumente über das Festival seit seiner Entstehung.

Literatur: http://www.aec.at/de/archives/index.asp?nocache=276324.


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: EE


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