Lexikon der Filmbegriffe

Senator Entertainment AG

1979 wird die Senator Film Verleih zunächst als GmbH gegründet; 1986 erfolgt eine Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Die Firma expandiert schnell: 1987 wird eine Filmproduktion angegliedert (Senator Film Produktion), 1988 die Eurofilm & Media Ltd. mit Sitz in Irland gegründet, die mit internationalen Lizenzen handeln soll. Manta, der Film (1991) ist der erste Film der Firma, Heavenly Creatures (1994) die erste internationale Produktion. Eine große Reihe von zumindest national erfolgreichen Filmen folgen (Die Apothekerin, 1997, Comedian Harmonists, 1998, Das Wunder von Bern, 2003). Andere Firmen gehen in das Senator-Konglomerat ein – die Perathon Film- und Fernseh GmbH (München) wird 1998 mit 51% übernommen, der Central Filmvertrieb (Berlin) folgt 1999, eine 25%-Beteiligung am Vertrieb der X-Filme (Berlin) im Jahre 2000; Til Schweigers Produktionsgesellschaft Mr. Brown Entertainment stößt 1999 zur Gruppe, 51% der X-Filme Creative Pool folgen 2000 (Goodbye Lenin, die bislang erfolgreichste Produktion von X-Filme, brachte 2003 fast 50% der Senator-Umsätze zustande); mit einer 51%-Beteiligung an Amberlon Pictures Ltd. (London) soll die internationale Vermarktung der Senator-Produkte beschleunigt werden, die durch eine 2000 verhandelte Produktionsallianz mit FilmFour (London) unterstrichen wird. 2000 nennt sich die Firma in Senator Entertainment AG (Sitz: Berlin) um. 2001 folgt die Gründung der Senator International, Inc. (mit Sitz in Los Angeles). Der Umsatz lag 2002 bei 64 Millionen €.

Literatur: http://www.senator.de/


Artikel zuletzt geändert am 21.01.2012


Verfasser: JH


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