Lexikon der Filmbegriffe

Siebenakt-Struktur

engl.: seven act structure

Gemäß der Devise, dass im privatrechtlich organisierten Fernsehen die Spannungsbögen viel kürzer sind als im Kino (gelegentlich heißt es, Fernsehen „pulsiere“ und brauche Zwischenhöhepunkte), wird bei der Produktion von TV-Spielfilmen oft mit der Vorstellung einer sieben-aktigen Struktur (gegenüber der Fünfaktigkeit des normalen Drehbuchs) gearbeitet: Dabei wird die aufsteigende Handlung geteilt, es werden Zwischen-Klimaxe eingearbeitet. Bei 20minütiger Exposition und einem 12-Minuten-Takt in der Aktfolge ergeben sich 92 Minuten Film- und 120 Minuten Sendezeit bei sechs Werbeunterbrechungen. Jeder Akt wird nach Möglichkeit mit einem Cliffhanger abgeschlossen.


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH


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