Lexikon der Filmbegriffe

Off-Network Syndication

Syndication ist der Verkauf der Fernsehauswertungsrechte an Sendeunternehmen, so dass sie den Film in ihrem Fernsehprogramm in einer gewissen Zeit eine vereinbarte Menge von Malen senden dürfen. Üblicherweise wird der Erstverwertung einer Sendung die Zweitverwertung angeschlossen – die Zweitausstrahlung wird nochmalig an eine andere Fernsehanstalt verkauft. Diese Verwertungskette kann weiter verlängert werden. Der Lizenzpreis richtet sich nach dem erwarteten Erfolg der Ausstrahlung sowie nach der Menge der schon erfolgten Ausstrahlungen in den Programmen anderer Fernsehanbieter – Zweitrechte sind fast immer billiger als die Rechte zur Erstausstrahlung.
In aller Regel ist Syndication an die Erstverwertung eines Films oder einer Serie in einem der nationalen Networks gebunden. In den USA wird die Zweitverwertung „Off-Network Syndication“ genannt, wenn nach der Erstausstrahlung auf einem National Network Television das Recht zu Zweitsendungen an Lokalveranstalter, Kabelanbieter und Online-Services verkauft wird. Als Beispiel können vor allem prominente Serien dienen, die nach der Erstauswertung vielfach weiterverkauft werden – Dallas lief erst auf CBS (1978), erst danach wurden die Rechte an zahllose nationale und internationale Fernsehveranstalter weiterverkauft. 
 

Referenzen:

First Run Syndication

Syndication


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: HHM


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