Lexikon der Filmbegriffe

Oxberry

Oxberry wurde 1947 gegründet und war von Beginn an einer der anerkanntesten Anbieter von optischen Bänken, Kameras für die einzelbildweise Animation und Filmabtastern. Die Firma brachte 1947 die erste kommerzielle optische Bank auf den Markt, die Folienanimation (cel animation) erlaubte. 1956 folgte eine optische Bank, die es gestattete, virtuelle Bilder (aerial images) in die Animation einzubinden. Heute ist die Umsetzung digitaler Bilder in Film und umgekehrt das Firmenthema. Schon 1984 wurde ein erster Rekorder vorgestellt, der Digitalbilder auf Film ausbelichtete. 1987 wurde der erste Filmabtaster der Firma vorgestellt, der Filmbilder im hochauflösenden Scanverfahren digitalisieren konnte. Heute nennen sich diese Geräte Cinescan oder Oxscan und werden mit einer Software betrieben, die unter dem WindowsNT/2000/XP-Betriebssystem läuft. Außerdem hat die Firma ein Nassverfahren entwickelt, mit dem beschädigte Filmkopien in der Abtastung optimiert werden.
„Oxberry“ wird darüber hinaus auch als allgemeine Bezeichnung für Animationskameras und optische Bänke verwendet.

Weitere Informationen: www.oxberry.com


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: AS


Zurück