Lexikon der Filmbegriffe

optische Bank

oft auch: optischer Printer; engl.: optical printer

Das Prinzip der optischen Bank besteht zuerst einmal in der Anordnung von (gegeneinander) verschiebbaren optischen Geräten auf einer Präzisionsschiene. Der Printer setzt sich grundsätzlich aus zwei Geräten zusammen: einem einbildweise operierenden Projektor und einer synchron zugeschalteten Aufnahmekamera, deren Objektiv, auf dem Wege einer zusätzlichen Linse, direkt ins offene Bildfender des Projektors zielt.
Die Verwendungsmöglichkeiten der optischen Bank sind vielfältig: Kombination von Travelling Mattes; Änderung von Filmformaten (z.B. von 35mm- auf 16mm-Film und umgekehrt); Titeleinkopierungen; Blenden und Mehrfachbelichtungen; Retuschierung von Fehlern bei der Aufnahme. Um möglichst viele Elemente bei so wenig Kopiervorgängen wie möglich zu kombinieren, gibt es Bänke mit bis zu vier T-förmig angeordneten Projektoren, die über Prismen ihre Teilbilder in einen Hauptprojektor zusammenführen, wo sie von der Aufnahmekamera erfasst werden. Die bekanntesten optischen Bänke wurden von Acme und Oxberry hergestellt. 
 

Referenzen:

Acme-Dunn Special Effects Optical Printer

Quad

Truca


Artikel zuletzt geändert am 18.01.2012


Verfasser: RGI


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