Lexikon der Filmbegriffe

Sequenzblende

Eine wenig verwendete Alternative zu Schnitt und Überblendung als Formen des Bildübergangs ist die manchmal sogenannte „Sequenzblende“: Dabei wird in die Einstellung A ein kurzes Stück der folgenden Einstellung B hineingeschnitten, der wieder ein Stück A, B usw. folgt. Es entsteht ein Übergang nach dem Muster: ABAB...ABAB, wobei die kurzen Stücke A immer kürzer, die Bs dagegen immer länger werden. Sequenzblenden gehören zum flash cutting, wirken sehr unruhig. Beispiele finden sich in Easy Rider (1969) oder in The Man Who Fell to Earth (1976).


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: HJW


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