Lexikon der Filmbegriffe

Reichsfilmdramaturg

Es oblag dem Reichsfilmdramaturgen, im Nazi-Deutschland geplante Filmproduktionen zu prüfen und gegebenenfalls Verbesserungsauflagen zu verhängen oder gar das ganze Projekt zu stoppen. Die Dreharbeiten für einen Film konnten erst beginnen, wenn Filmentwurf, Manuskript und Drehbuch vom Reichsfilmdramaturgen genehmigt worden waren. Das Amt wurde mit dem Reichslichtspielgesetz vom 16.2.1934 eingerichtet und dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unterstellt. Als Reichsfilmdramaturgen arbeiteten Willi Krause (1934-36), Hans-Jürgen Nierentz (1936-37), Fritz Hippler (1937-45) und Ewald von Demandowsky (1937-1945). 


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: HHM


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