Lexikon der Filmbegriffe

Digital Intermediate

dt.: digitale Zwischenkopie

Als Digital Intermediate bezeichnet man den Prozess, der von Aufnahmen in High-Definition sowie von der elektronischen Umkopierung von Aufnahmen auf Filmmaterial auf ein hochauflösendes Datenformat, mit dem neben dem Schnitt vor allem die Farbbearbeitungen und -korrekturen vorgenommen werden und aus dem schließlich der Master-File entsteht, aus dem die Film-, Video- und DVD-Kopien gewonnen werden, bezeichnet – sei es, durch Umwandlung in andere Datenformate, sei es, durch Ausbelichtung auf Film. Die Vorzüge, auch bei konventioneller Filmaufnahme die Arbeiten, die früher dem Kopierwerk überlassen waren, auf eine digitale Zwischenkopie zurückzugreifen, sind neben den deutlich geringeren Kosten die erhöhten Spiel- und Kontrollmöglichkeiten. Effekte wie Geschwindigkeitsmanipulationen, Standbilder, Überblendungen oder Mehrfachbilder zu erzeugen oder Wiederholungen oder Verzerrungen von Material einzufügen, ist einfach und kostenneutral. Und schließlich können Trailer unmittelbar aus dem digitalisierten Material komponiert werden. 


Artikel zuletzt geändert am 03.08.2011


Verfasser: JH


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