Lexikon der Filmbegriffe

Zoomobjektiv

auch: Varioobjektiv

Zoomobjektive haben veränderliche Brennweiten. Man kann mit ihnen also den Bildausschnitt festlegen, wenngleich sich dabei der Bildwinkel verändert und Vorder- und Hintergründe in scheinbar unterschiedliche Distanz geraten. Der Bildausschnitt kann manuell oder mittels eines Servoantriebs auch während der Aufnahme verändert werden. Hinsichtlich Schärfe und Abbildungsleistung stehen Zoomobjektive den früher deutlich leistungsstärkeren Festobjektiven nicht mehr nach, sind hinsichtlich der maximal erreichbaren Lichtstärke aber um eine halbe oder mehr Blendenstufen schwächer.

Literatur: Laikin, Milton: Lens design. 3rd. ed., rev. & exp. New York: Dekker 2001, S. 331ff. – Belton, John / Tector, L.: The bionic eye: The aesthetics of the zoom. In: Film Comment 16,5, 1980, S. 11-17; unter dem Titel "The bionic eye: Zoom esthetics" auch in: Cineaste 11,1, 1980/81, S. 20-27.

Referenzen:

Zoom


Artikel zuletzt geändert am 12.07.2011


Verfasser: AS


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