Lexikon der Filmbegriffe

guide track

auch: ghost track, scratch track; wörtlich etwa: begleitende Aufnahme

Beim Filmemachen werden manchmal Tonaufnahmen mit Musik, die später der Szene unterlegt wird, aber auch mit Dialogstücken dazu verwendet, Lippensynchronisation zu ermöglichen, Handlungen und Bewegungen auf den Takt der Musik abzustimmen (z.B. bei Tanzszenen, aber auch allgemein) und allgemein den Rhythmus der Szene zu fixieren. So kann der Eindruck erleichtert oder intensiviert werden, als bewegten sich die Akteure zu einer tatsächlich ja oft unhörbaren Musik.
Manchmal auch als Dialogaufnahme, die on location gedreht wurde, die aber zu viele Nebengeräusche enthält, als dass man sie für die Montage verwenden könnte. Sie wird als Erleichterung für die Akteure eingesetzt, die den Dialog im Studio nachsynchronisieren. 


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: AS


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