Lexikon der Filmbegriffe

Wassertank

engl.: dump tank, dt. etwa: Kipp-Bassin

Wenn bei Studioaufnahmen eine gewaltige Flutwelle dargestellt werden soll, greift man in der Regel auf offene Wassertanks zurück, die auf den Schlag gekippt werden können und so schlagartig eine gewaltige Menge Wasser in das Studio (resp. einen vorbereiteten Weg) hineinstürzen lassen. Der Effekt ist in zahllosen Katastrophenfilmen wie When Worlds Collide (1951), Earth Quake (1974) oder Indiana Jones and the Temple of Doom (1984) angewandt worden. Bei letztem wurde ein mehr als fünf Kubikmeter großes Wasserbassin in ein Miniaturmodell der Höhle, in der die Handlung spielt, entleert. In Master and Commander (2003) kam sogar ein hydraulisch betriebener 10-Kubikmeter-Wassertank zum Einsatz. Heute werden derartige Sequenzen vermehrt mit Mitteln der Computeranimation realisiert.

Referenzen:

Studiobassin


Artikel zuletzt geändert am 18.01.2012


Verfasser: JH


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