Lexikon der Filmbegriffe

Export-Union des Deutschen Films GmbH

Die Export-Union wurde 1954 als nationales Informations- und Beratungszentrum für den Export deutscher Filme gegründet. Sie ist in gemeinsamer Trägerschaft des Verbandes Deutscher Spielfilmproduzenten e.V., der Arbeitsgemeinschaft Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten e.V. und des Verbandes Deutscher Filmexporteure e.V. gegründet worden und firmiert heute in der Rechtsform einer GmbH. Die Filmförderungsanstalt (FFA) ist seit ihrer Gründung 1968 als vierter Gesellschafter aufgenommen worden. Die Export-Union hat Auslandsvertretungen in neun Ländern (darunter Frankreich, Großbritannien, Italien und die USA). Sie wird aus Export-Abgaben der Kinowirtschaft sowie aus Mitteln des BKM und der FFA finanziert. Jeder Rechteinhaber deutscher Filme kann die Leistungen der Export-Union in Anspruch nehmen. Vor allem Spielfilme, aber auch kinogeeignete Dokumentarfilme und Kurzfilme, die in den Wettbewerb der großen internationalen Festivals eingeladen sind, werden mit PR-Maßnahmen unterstützt. Insbesondere durch enge Kooperation mit den großen internationalen Film- und Fernsehfestivals, durch die Organisation von Ständen, spezialisierten eigenen Festivals und Filmreihen und internationale Publikationen, aber auch durch Übernahme der Kosten für die Untertitelung von Festivalkopien versucht die Gesellschaft, die internationale Vermarktung deutscher Filmproduktionen zu unterstützen. 
 


Artikel zuletzt geändert am 20.07.2011


Verfasser: JH


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