Lexikon der Filmbegriffe

Kasch

von franz. cacher = verbergen; engl.: masked frame, cropping

Die seitliche Abdeckung des Bildfeldes, die man mittels einer verschiebbaren Leinwandbegrenzung vornehmen kann, nennt man Kasch. Er besteht aus reflektionsarmem Material (oft schwarzer Samt). Den Bildausschnitt kann man zwar auch im Projektor verändern, ist dann aber außerhalb der Schärfeebene, so dass die Bildränder ohne die Begrenzung durch den Kasch auf der Leinwand unscharfe Kanten haben. Durch horizontales und vertikales Öffnen und Schließen kann die Leinwandgröße auf das jeweilige Projektionsformat angepasst werden. Ist der Kasch horizontal und vertikal stufenlos veränderbar, ist es möglich, das auf dem Filmmaterial vorhandene Bild nahezu vollständig auf die Leinwand zu bringen. In den meisten Kinos ist der Kasch aber nur seitlich auf- und zuzufahren, so dass man hier schon im Projektor einen Teil des Bildes abschneidet, damit das Bild leinwandfüllend ist und der Bildrand oben oder unten nicht auf der Leinwand erscheint.

Referenzen:

cache

cropping

flat widescreen


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH


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