Lexikon der Filmbegriffe

Warwick Film Productions

auch: Warwick Films, Warwick

Die Produzenten Irving Allen und Cubby Broccoli (der zunächst in Hollywood als Agent gearbeitet hatte, bevor er nach England kam) gründeten 1951 die Warwick Films. Zunächst beabsichtigten die beiden, billige Action- und Kostümfilme zu machen – eine ganze Reihe von Filmen der Firma sind unerheblich und heute längst vergessen. Die Filme mit Alan Ladd aber – The Red Beret (1953, Terence Young), Hell below Zero (1954, Mark Robson) und The Black Knight (1954, Tay Garnett) – bekamen schnell größere Aufmerksamkeit, ähnlich wie der Kriegsfilm Cockleshell Heroes (1955, José Ferrer) und The Trials of Oscar Wilde (1960, Ken Hughes). Der Warwick zugehörige Verleih Eros ging 1960 in Konkurs, die Partnerschaft zwischen Allen und Broccoli zerbrach. Warwick geriet selbst in eine tiefe Krise und schließlich ins Aus. Der 1961 entstandene Johnny Nobody (Regie: Nigel Patrick) als letzter Film der Warwick konnte erst 1965 einen US-Verleih finden.


Artikel zuletzt geändert am 18.07.2011


Verfasser: JH


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