Lexikon der Filmbegriffe

Kopie

engl.: print

(1) Im weiteren Sinne ist eine Kopie jedes kopierte Exemplar, das von einem aufgenommenen Negativ oder Positiv gemacht wird.
(2) Im engeren Sinne dagegen ist sie eine Positiv-Kopie, die von einem Negativ angefertigt worden und prinzipiell prozierbar ist. Die Kopierungsvorgänge umfassen mehrere Stufen. Die Muster dienen der Kontrolle der Qualität der Aufnahmen noch während der Dreharbeiten. An ihrem Ende werden vom ursprünglichen Material Arbeitskopien hergestellt, die für den Schnitt verwendet werden; neuerdings ist diese Stufe durch die Herstellung einer Digitalfassung des Materials ersetzt worden. Wenn der Film fertiggestellt ist, wird ein master print gezogen, die wiederum das Ausgangsmaterial für die Verleihkopien bildet. Wird Archivmaterial zum Zweck der Weiterbearbeitung kopiert, spricht man vom Abklammern.

Referenzen:

Allonge

APO

Arbeitskopie

Archivkopie

Cinex strip

composite print

Dup-Negativ

EK print

Fernsehkopie

Filmkopie

Filmschrumpfung

Fußnummern

Generation: Filmkopie

Internegativ

Interpositiv

Keycode

Klatschkopie

Kontaktkopie

Kopierverfahren

Kopierwerk

Lavendel

Lichthof

married print

Muster / Musterung

Negativ / Negativfilm

Nullkopie

Positiv / Positivfilm

Randnummern

Synchronkopie

Umkehrfilm

Verleihkopie

Zwischenpositiv


Artikel zuletzt geändert am 25.06.2012


Verfasser: JH


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