Lexikon der Filmbegriffe

Star-Debut

manchmal auch: Debütfilm; von frz.: début = Start, Anstoß, Anfang

Die meisten Stars hatten ihre Erstauftritte in manchmal drittklassigen, oft vergessenen Filmen (wie John Wayne in Brown of Harvard, 1926, der dafür nicht einmal einen Credit bekam), die erst in den Wiederaufführungen die einst unbekannten Stars auch im Titel oder in der Werbung auswiesen. Dass schon der erste Leinwandauftritt eines Stars ein breit rezipierter Erfolg ist, ist bis heute die Ausnahme geblieben. Beispiele gibt es dennoch eine ganze Reihe – nicht nur aus Hollywood: To Have and Have not (1941) mit Lauren Bacall, Citizen Kane (1941) mit Orson Welles, Karin Baal in Die Halbstarken (1956), Splendor in the Grass (1961) mit Warren Beatty, The Graduate (1967) mit Dustin Hoffman, The Last Picture Show (1971) mit Cybill Shepherd, Body Heat (1982) mit Kathleen Turner. Manche Stars, die mit ihrem ersten Film zu brillieren scheinen, waren tatsächlich durch ihre Fernsehrollen längst populär geworden (wie Grace Kelly, Barbara Streisand, Albert Finney oder Bruce Willis). Manche Stars hatten ihren Erstauftritt als Kinder – wie der sechsjährige Bruce Lee in The Birth of the Mankind (1946), die dreijährige Liza Minnelli in The Good Old Summertime (1949) oder die einjährige Juliet Mills in In Which We Serve (1941). 
 

Referenzen:

Debutfilm


Artikel zuletzt geändert am 22.07.2011


Verfasser: AS


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