Lexikon der Filmbegriffe

Dark Fantasy

dt. manchmal auch: Fantasy-Grusel

Dark Fantasy wird meist als ein Subgenre mit der Fantasy angesehen, das mit einem sehr düsteren bis moribunden Unterton Elemente des Horrors integriert. Ein Großteil des herkömmlichen Horrors wird heute auch als Dark Fantasy bezeichnet, sofern er auf den Aktionen phantastischer Handlungsfiguren oder gewissen übernatürlichen Eigenschaften der Akteure aufbaut. Als prototypischer Autor des Genres gilt H.P. Lovecraft. Der Begriff wird aber vor allem im Rollenspiel verwendet. Im Film ist er selten. Die Serie A Nightmare on Elm Street (USA 1984ff) und Filme wie Friday the 13th (USA 1980) gelten als klassische Beispiele, wie Fantasy- und Horrorelemente miteinander amalgamiert werden – eine These, die von vielen Horror-Fans aber in Zweifel gezogen wird.
Ein unbestrittener Vertreter des Subgenres Beispiel ist der Jim-Henson-Film Labyrinth (Großbritannien 1986) über ein Baby, das die Schwester vor der Umwandlung in ein Monsterwesen retten muß, eine Bedrohung, die sie fatalerweise selbst herbeigerufen hatte. Schon Tod Brownings The Devil-Doll (USA 1936) mischte Elemente der Genres – ein Ausbrecher lernt die Fähigkeit eines Magiers, Menschen und Tiere auf Puppengröße verkleinern zu können, und nutzt sie für eigene Rachepläne. 
 

Referenzen:

Fantasy-Film I

Fantasy-Film II

Horrorfilm


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: AS


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