Lexikon der Filmbegriffe

Focus Features

USA Network hatte 1998 Gramercy Pictures aus dem Bankrott von PolyGram ausgekauft. Schon nach kurzer Zeit (1999) wurden die Reste von Gramercy mit October Films, Propaganda Films, Interscope Communications und Polygram Home Video vereinigt und firmierten unter der Leitung des Managers Barry Diller als USA Films. 2002 kam es erneut zum Zusammenschluss – diesmal von USA Films mit Universal Focus und Good Machine (eigentlich handelte es sich um einen Rückkauf der USA Films durch Universal). Es entstand die neue Firma Focus Features. Sie ist heute die Arthaus-Abteilung der zu NBC-Universal zählenden Universal Studios und tritt sowohl als Produzent wie auch als Verleiher für eigene, aber auch für ausländische Filme auf. Focus betreibt eine eigene Low-Budget-Produktion für Horror- und Actionfilme (Rogue Pictures). Zu den Filmen, die USA Films resp. Focus Features produzierten, gehörten das Musical Topsy-Turvy (1999, 2 Oscars), Gosford Park (2001, 2 Oscar-Nominierungen), The Pianist (2002, 3 Oscars), Lost in Translation (2003, 1 Oscar, 3 Nominierungen), 21 Grams (2003, Oscar-Nominierung), The Constant Gardener (2005, 1 Oscar) und zuletzt Brokeback Mountain (2005, 3 Oscars), der allein in den USA mehr als 85 Millionen US-$ einspielte.


Artikel zuletzt geändert am 02.08.2011


Verfasser: JH


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