Lexikon der Filmbegriffe

Cromoscope

Als Technicolor zu Beginn der 1960er Jahre das TechniScope-Verfahren entwickelte, bei dem CinemaScope-Bilder unverzerrt auf 35mm-Film aufgenommen wurden, wobei die Bildhöhe nur zwei Perforationslöchern entsprach (so dass also mit halbem Materialverbrauch gegenüber dem herkömmlichen CinemaScope-Verfahren gearbeitet werden konnte), entstand eine so große Nachfrage, dass Technicolor das Verfahren für andere Kopierwerke lizensierte, in denen die Vorführkopien optisch auf die normale Höhe von vier Perforationslöchern und einer seitlichen Bild-Stauchung mittels anamorphotischer Optiken hergestellt wurden. Das Lizenz-Verfahren nannte sich CromoScope.

Referenzen:

Techniscope


Artikel zuletzt geändert am 18.01.2012


Verfasser: JH


Zurück