Lexikon der Filmbegriffe

70mm: Bildgrößen

Bei 70mm-Film kann die effektive Bildgröße erheblich variieren, je nachdem wieviele Perforationslöcher für das einzelne Kader in Anspruch genommen werden; außerdem gibt es Verfahren, bei denen der Bildhorizont vertikal zum Filmstreifen ausgerichtet ist – diese Filme müssen entsprechend „gedreht“ projiziert werden.

5 Perforationslöcher übergreifend:

– 3 Dynavision: die Aufnahme erfolgt auf 5 Perfolöcher; die Projektion erfolgt von einem Film, bei dem die Bilder übereinander liegen (also 10 Perfolöcher übergreifen).
– DEFA 70.
– Dimension 150.
– Disney 3D.
– Hi Fi Stereo 70.
– NFBC 3D.
– Panavision Super 70.
– Showscan.
– Showscan 3D (projiziert mit 60 B/S).
– Stereo 70.
– StereoSpace 70.
– Stereovision 70 (anamorphotisch, Seitenverhältnis: 2,21:1).
– StereoVision 70.
– Super Cinema 3D.
– Todd-AO.
– Triarama (anamorphotisch, Seitenverhältnis: 2,21:1).
– Ultra Panavision 70 (für die MGM Camera 65).

8 Perforationslöcher übergreifend:

– Iwerks 3D (auch: 15 Perfo-Löcher übergreifend).

15 Perforationslöcher übergreifend (für horizontalen Transport):

– Imax.
– Imax HD (mit 48 B/S projiziert).
– Iwerks 3D (auch: 8 Perfo-Löcher übergreifend).
– nWave 3D.

30 Perforationslöcher übergreifend:

– 3D30; bei dem Verfahren werden die beiden Teilbilder nebeneinander auf 65mm-Film belichtet (2x15Perfo-Löcher); erst als Positive werden 2 separate Filmstreifen (mit 15Perfo-Bildern) gezogen.


Artikel zuletzt geändert am 29.05.2012


Verfasser: JH


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