Lexikon der Filmbegriffe

Europäischer Filmpreis

Die „Europäische Kinogesellschaft“ wurde von Filmemachern gegründet, die im November 1988 anlässlich der ersten Verleihungszeremonie des Europäischen Filmpreises zusammenkamen. Erster Präsident der Akademie war der schwedische Regisseur Ingmar Bergman. Ab 1991 firmiert sie (nach dem Muster der amerikanischen Academy of Motion Picture Arts) unter dem Namen Europäische Filmakademie (EFA) mit Sitz in Berlin. 1996 wurde der deutsche Filmemacher Wim Wenders neuer Präsident, während der britische Produzent Nik Powell zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Die EFA verleiht jährlich den Europäischen Filmpreis in 15 Kategorien. Die EFA ist heute (Stand: 2009) eine Vereinigung von mehr als 2.000 professionellen Akteuren der Filmindustrie (Regisseure, Schauspieler, Verleiher, Produzenten, Kameraleute, Set Designer usw.). Sie nimmt teil an filmpolitischen Diskussionen, initiiert Konferenzen, Seminare und Workshops zu ökonomischen und künstlerischen Aspekten des europäischen Kinos, veranstaltet Fortbildungen.

Homepage: http://www.europeanfilmacademy.org/.


Artikel zuletzt geändert am 19.01.2012


Verfasser: W JH


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