Lexikon der Filmbegriffe

WarnerPhonic Sound

Das WarnerPhonic Sound System wurde von Warner Bros. für den ersten 3D-Film der Firma, House of Wax (1953) entwickelt (und in der Werbung für das System als 3D-Sound ausgewiesen). Es handelte sich um ein Magnetaufzeichnungsverfahren, das im Zweiband-Verfahren aufgeführt wurde. Die Aufzeichnung erfolgte in vier Spuren – ein Center für Dialoge und Effekte, je einen Links- und Rechtskanal für die Musikdarstellung und einen monauralen Kompositkanal, der alle Tonsignale bündelte und vor allem als Rückkanal für Ton-Effekte diente. Das dem Cinerama-Sound ähnelnde Verfahren wurde nur in drei Filmen - neben House of Wax noch in dem Western The Charge of the Feather River (1953) und dem Abenteuerfilm Island in the Sky (1953) - eingesetzt; danach wurde für wenige Filme dem magnetisch-optischen Verfahren Perspecta Sterophonic der Vorzug gegeben, bevor sich auch Warner dem CinemaScope-Tonsystem anschloss.


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: JH


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