Lexikon der Filmbegriffe

Synchronisationsrecht


auch: auch Filmherstellungsrecht, Filmeinblendungsrecht; engl.: synchronization rights; auch: sync rights, synch rights

Man spricht von Synchronisationsrechten, wenn der Rechteinhaber eines Musikstücks nicht nur einer Verwendung dieser Musik im Film zustimmt und die Rechte dazu an die Filmproduktion abtritt, sondern auch in einen Vertrag mit der Filmfirma eintritt, der es meist gestattet, den Rhythmus und das Tempo des Musikstücks auf den Schnitt des Films abzustimmen. Diese Verträge werden synchronization license genannt. Die Synchronisationsrechte gehören (wie die Aufführungsrechte = performance rights) zu den Nebenrechten am Musikstück. Heute gibt es Online-Portale, die lizensierte Musik für Filmproduktionen anbieten (wie Sync-Rights.com), die oft aber von nur geringem Nutzen sind, weil gerade populäre Lieder hier nicht angeboten sind. Meist ist es – bei Lizenzkosten für einzelne Lieder von oft weit über 10.000 € – billiger, Originalmusiken schreiben zu lassen als schon vorliegende Musik zu verwenden. Jedenfalls gehören die Kosten für Synchronisationsrechte fest in die Budgetierung von Filmen hinein. 



Artikel zuletzt geändert am 19.07.2011


Verfasser: HHM


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