Lexikon der Filmbegriffe

Selsyn Motor

abgeleitet von: self synchronizing motors, self synchronous motors

Um 1925 wurde ein Patent vorgestellt, nach dem ein Generator und ein Motor so miteinander gekoppelt waren, dass jede Frequenzänderung des Generators im Motor präzise verdoppelt wurde. Der Handelsname Selsyn stand so für Motoren, die synchronisiert laufen. Die Bezeichnung wurde (und wird bis heute) oft allgemein als Name für die genaue Synchronisation von Motoren gebraucht, wenngleich seit anfangs der 1940er die Bezeichnung Synchro verbreiteter war. Derartige Systeme werden nicht nur in Tonstudios, sondern vor allem bei solchen Aufnahmen eingesetzt, bei denen mehrere Motoren genau aufeinander abgestimmt laufen müssen. Die bekanntesten Einsatzbereiche sind Auf- und Rückprojektionen, bei denen Kamera und Projektoren absolut synchron laufen müssen.

Literatur: http://www.navweaps.com/index_tech/tech-051.htm


Artikel zuletzt geändert am 21.01.2012


Verfasser: JH


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