Lexikon der Filmbegriffe

Repertoire-Kino

meist: Programmkino; engl.: repertory cinema; von lat.: repertorium = Register, Verzeichnis; im Theater: (1) die Gesamtheit der Stücke im Spielplan eines Theaters; (2) für den einzelnen Künstler: alle von ihm beherrschten, einstudierten Rollen; (3) alle Stücke, die von verschiedenen Theatern immer wieder gespielt werden, die also zum festen virtuellen Spielbestand der Theater gehören

Kinos, die in ihrem laufenden Programm eine Reihe verschiedener Filme zeigen, oft zu jedem Spieltermin wechselnd, werden manchmal „Repertoire-Kinos“ genannt. Die Filme gehören meist Schwerpunktprogrammen an (Genres, Personen, Themen, Perioden der Filmgeschichte u.ä.). Derartige Kinos sind sehr selten und meist mit Filmarchiven verbunden (wie in Berlin, Frankfurt, Wien oder London). Sie sind nicht an das aktuelle Angebot der Verleihe gebunden, sondern sind einem eigenen filmhistorischen und -ästhtischen Programm verpflichtet. Sie stehen in der Nähe der Programmkinos und der Arthouse-Kinos.

Referenzen:

Programmkino


Artikel zuletzt geändert am 21.10.2012


Verfasser: HHM


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