Lexikon der Filmbegriffe

Pallophotophone

Der Ingenieur Charles A. Hoxie, der in der Filmton-Abteilung der General Electric Company in Schenectady, NY, arbeitete, hatte noch während des Weltkriegs ein Verfahren zur foto-elektrischen Tonaufzeichnung entwickelt (patentiert am 13.4.1918; erweitert und perfektioniert neu patentiert am 27.12.1921, US-Patent 1.637.903). Das Pallophotophone-Verfahren basierte auf dem Pallotrope-Verfahren, mittels dessen ungemein präzise Walzen zur Tonaufzeichnung hergestellt werden konnten. Das Ausgangssignal entstammt den Vibrationen eines winzigen Spiegels, die durch ein foto-elektrisches Mikrophon (das eigentliche Pallotrope) erzeugt wurden und die als elektrische Impulse zur Steuerung der Schneideeinrichtung, die sich in die Wachswalze hineinschneide, weitergeleitet werden. Aus dem Pallophotophone wurde wenige Jahre später das Kinegraphophone entwickelt, das Lichtton-Verfahren der General Electric. 
 

Referenzen:

Kinegraphophone


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: JH


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