Lexikon der Filmbegriffe

photomatic (1)

Kunstwort, wahrscheinlich nach dem Vorbild von animatic abgeleitet aus photo-animation; bei Verwendung von digitalen Photographien spricht am auch von digimatic

Ein photomatic ist eine Folge von Fotografien, die auf einer Leinwand (oder auf einem Monitor) in der Art einer Ton-Dia-Show präsentiert werden. In aller Regel sind sie mit Musik, einem Voice-Over oder einer komplexen Tonmischung unterlegt. Vor allem Industrie- und Werbefilmer arbeiten mit dem Verfahren des photomatic, mit dem sie eine Vorversion eines endgültig zu erstellenden Films zu Testzwecken herstellen. Insofern sind es meist Probepublika, die anhand der Standbild-Fassung über das Gelingen der späteren Filmfassung befinden sollen. Ursprünglich wurden die Bilder des photomatic mit Farbnegativfilm hergestellt. Aus den Negativen wurde eine Auswahl getroffen, die als Positive entwickelt wurden, die ihrerseits auf einer optischen Bank auf Film oder Video übertragen wurden. Alle Kamerabewegungen – Fahrten, Zooms oder Schwenks – wurden auf der optischen Bank realisiert.

Referenzen:

Animatic


Artikel zuletzt geändert am 12.10.2012


Verfasser: JH


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