Lexikon der Filmbegriffe

Peplums: Nachgeschichte

Die Spektakel-Abenteuer der Peplums wurden nach 1964 allmählich von den sogenannten Spaghetti Western abgelöst, die z.T. von denselben Regisseuren (wie etwa Sergio Leone und Sergio Corbucci) inszeniert wurden. In den 1980er Jahren versuchten alterfahrene Produzenten, das Genre mit Erotik aufzupeppen oder an die eher keltisch-angelsächsisch geprägte heroic fantasy anzupassen, wobei dann Filme wie John Milius‘ Conan the Barbarian (USA 1982) entstanden.
Die TV-Serie Hercules: The Legendary Journeys (USA/Neuseeland 1995-1999, mit Kevin Sorbo in der Titelrolle) darf sicher schon aufgrund der Art, wie in ihr - ähnlich wie bei der TV-Serie Xena: Warrior Princess (USA 1995-2001), zu der es auch direkte personelle Verbindungen gibt – klassische Mythologie und Fantasy-Elemente zu antikisierenden Abenteuergeschichten im Tarzankostüm verknüpft werden, als legitime Nachfahrin der italienischen Peplums bezeichnet werden. Und selbst die zahlreichen Comics, die im Zuge der Peplums-Welle aufgelegt wurden, erfahren eine modernisierte Adaption wie in dem Animationsfilm Hercules and Xena – The Animated Movie: The Battle for Mount Olympus (USA 1998, Lynne Naylor).

Referenzen:

Barbarenfilm


Artikel zuletzt geändert am 25.07.2011


Verfasser: LK


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