Lexikon der Filmbegriffe

Bi-Wiring / Bi-Amping

Nicht immer verbindet nur ein Kabel die Verstärker mit den Boxen. Vor allem im Bereich der High-End-Stereophonie haben sich zwei Techniken bewährt, die zur Klangverbesserung dienen:

– Beim Bi-Wiring werden mehrere Kabel zwischen Verstärker und Anschlussfeld der Boxen gelegt; dadurch vergrößert sich der Querschnitt der Kabel, so dass mögliche Störungen, die durch Ungleichmäßigkeiten der Kabel verursacht werden, verringert werden können. Viele 7.1-Verstärker können die beiden Rückkanäle auch als Zweitverstärker für die beiden Frontlautsprecher betreiben, so dass sich für diese die bereitstehende Verstärkerleistung erhöht (bei Wegfall der Rückkanäle entsteht so ein 5.1-System).
– Beim Bi-Amping wird der Frequenzbereich vor der Endstufe in zwei Bereiche aufgeteilt; jeder einzelne Frequenzbereich wird von einer eigenen Endstufe verstärkt. Die Boxen müssen eigens für das Bi-Amping vorbereitet sein – es muss also möglich sein, den Hochmittelton- und Tieftonbereich getrennt anzusteuern. Es gibt Lautsprecher, die weitere Teilungen zulassen, also auch drei oder mehr Anschlüsse vorsehen (entsprechend braucht man weitere Verstärker für die Teilspektren). Ein Effekt des Bi-Amping ist die Umgehung der Frequenzweiche, die bei Versorgung aus nur einem Verstärker selbst Energien aufnimmt und damit das Klangbild beeinträchtigen kann.


Artikel zuletzt geändert am 13.10.2012


Verfasser: JH


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