Lexikon der Filmbegriffe

Dimension 150

1963 erwarb Todd-AO das Verfahren Dimension 150 (oft auch: D-150) von seinen Erfindern Richard Vetter und Carl W. Williams. Ähnlich wie das Todd-AO-Verfahren war es ein 65/70mm-Breitwandverfahren, in dem mit Spezial-Optiken gearbeitet wurde, die Bildwinkel zwischen 50 und 150 Grad abbildeten. Die Projektion erfolgte auf einer sehr großen, stark gekrümmten Leinwand im Seitenverhältnis 2,71:1 (die Leinwand im New Yorker Rivoli-Theater maß 74x29 Fuß). Die Leinwand wurde weltweit aber nur in einer Handvoll Kinos eingebaut, das Verfahren blieb von marginaler Bedeutung. Zwar wurden eine ganze Reihe Filme im D-150-Format ausgeliefert (darunter Hello Dolly, 1969, Star!, 1968, und The Last Valley, 1971), doch gab es nur zwei D-150-Hollywood-Produktionen: The Bible, 1966, und Patton, 1970. 


Artikel zuletzt geändert am 03.08.2011


Verfasser: JH


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