Lexikon der Filmbegriffe

Handschiegl-Prozess

1915-1928 von Max Handschiegl zusammen mit Alwin Wyckoff, Famous Players-Lasky Studios, und dann zuletzt (ab 1926) zusammen mit William van Doren Kelley, Kelley Color Films Inc., auf Initiative von Cecil B. DeMille (daher auch „Wyckoff-DeMille Process“ genanntes) in den USA ausgeübtes Kolorierverfahren mit Druckmatrizen zum partiellen Auftragen von Farbstoffen ähnlich dem Technicolor-Druckprozess. Mit dem ausgereiften Handschiegl-Prozess wurden einige bekannte Spielfilme wie z. B. Intolerance ( D.W. Griffith, USA 1916) koloriert.

Literatur: Koshofer, Gert: Color. Die Farben des Films. Berlin: Spiess 1988, S. 18, 41.


Artikel zuletzt geändert am 30.07.2011


Verfasser: GK


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