Lexikon der Filmbegriffe

Harmonicolor

Von dem französischen Chemiker Maurice Combes ausgearbeitetes Verfahren, mit dem 1936 in England der Spielfilm Talking Hands (Ivor Campbell) entstand. Es glich Cinecolor(2), jedoch wurden auf der rotorangen Seite des Dipo-Films die hellen Bildstellen gelblich und die dunklen rötlich sowie auf der blaugrünen Seite die hellen Stellen grünlich und die dunklen bläulich oder violett eingefärbt wurden. Dadurch wurde eine größere Farbtonskala erzielt. Die Farbstoffe wurden schließlich durch Beizen gebunden.

Literatur: Cornwell-Clyne, Major Adrian: Colour Cinematography. 3rd ed. London: Chapman & Hall 1951, S. 333-334.


Artikel zuletzt geändert am 30.07.2011


Verfasser: GK


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